Quer durch Mpumalanga direkt zum Leoparden


Man landet nach 11 Stunden in Johannesburg. Man verläßt mit der Liebsten an der Seite und einer Reisegruppe voller Unbekannter – nach allen üblichen Prozeduren der Einreise – das Flughafengelände im Bus. Man ist also relativ müde, aber Schlafen wird völlig überbewertet 😉 Egal, man fährt also… ca. 5 Stunden inkl. Pause, also 380 km. Man macht das alles am ersten Tag, nur um am Abend eines der seltensten gesehenen Tiere beobachten zu können?
Hmmm. Ja! Klingt komisch ist aber so!
Okay, wenn mir das eine/r vorher gesagt hätte… Einen Vogel gezeigt, bekäme sie/er als Antwort. Warum? Naja, der Leopard und der Gepard sind Räuber, die auch Einheimische nicht gerade regelmäßig zu Gesicht bekommen. Und, nun ja, es sind keine Elefanten oder Giraffen, es sind, meiner Meinung nach, die wohl am besten getarntesten Raub-Säugetiere unseres Planeten. Warum sieht man vielleicht hier in diesen beiden Bildern:
 

Dieser Gepard wurde von uns nur entdeckt, weil er vorher über die Straße lief - im Kruger Nationa Park.
Dieser Gepard wurde von uns nur entdeckt, weil er vorher über die Straße lief – im Kruger National Park. Siehe Dir die anderen Bilder an…
Das letzte Bild des Leoparden, danach war er im Busch nicht mehr sichtbar.
Das letzte Bild des Leoparden, danach war er im Busch nicht mehr sichtbar.

 
Aber der Reihe nach.
Auf der Fahrt zur ersten Lodge hielten wir an einer Raststätte, die einen kleinen Wildpark angegliedert hatte. Für Touristen, aber auch für Einheimische ist das sehr angenehm, da man, in den Lokalitäten der Raststätte einen Imbiss mit einen angenehmen Ausblick genießen kann. Ja, das Konzept ist vielleicht nicht neu oder einzigartig, war aber insofern interessant, weil es das erste Tiererlebnis auf unserer Reise darstellte.
Am Abend kamen wir dann in der Hannah Game Lodge an. Das englische Wort „Game“ hat hier wenig mit Spiel und Spaß zu tun, sondern wird mit „Wild“ übersetzt. Eigentlich war an diesem Abend ein Bush-Walk geplant, welcher jedoch mangels Personal und aufgrund der großen Personenzahl zweier Reisegruppen zu einem Game-Drive geändert wurde. Tja und kurz nach dem Start auf dem Weg zum Flußbett, lag er dann da… der Leopard. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hätten wir dieses imposante Tier niemals bei einem Bush-Walk gesehen, so aber war es für uns und auch für den Ranger, der uns fuhr, ein zufälliges und sehr seltenes Erlebnis. Auf dem Foto mit Flußbett kann man auch die etwaige Entfernung des Leoparden von uns erkennen. Wir konnten beobachten, wie das Tier am Flußbett entlang im Bush verschwand. Es ist sehr selten, solche Tiere zu beobachten, denn erstens bewegen sie sich frei und können nicht durch Zäune in einem Territorium gehalten werden, und zweitens sind diese Tiere aufgrund ihrer Tarnung ganz einfach sehr schwer in der Natur auszumachen.
Zu den Zebars, Kudus und Antilopen gibt es eigentlich nicht sehr viel zu schreiben, aber….
Jetzt kommt’s: Die beiden Bilder der eingezäunten Antilopen, zeigen Tiere der teuersten Antilopenart in Südafrika: Die Rappenantilope. Kein Scherz. Diese Tiere bringen beim Verkauf Millionen (Südafrikanischer Rand, zur Zeit zum Umrechnungskurs Rand:EUR => 16:1, aber immerhin…)! Die Tiere werden gehandelt, wie gute Araber bei uns. Rappenantilopen sind extrem selten und galten schon fast als ausgestorben. Deshalb sind diese Tiere auch durch doppelte Zäune mit Strom zusätzlich vor Raubtieren gesichert.
Die Giraffen- und Warzenschweinfamilien waren quasi unser Empfangskomitee am Eingang zum Areal der Lodge. Und ja, das Bild der Häuser… So schläft man dort 😉

 

 

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